On the road again - from Andalucía to País Vasco

Auf dieser Karte könnt ihr verfolgen, wie wir von Andalusien nach Bilbao radeln. Wir setzen unterwegs immer wieder Punkte auf die Karte und schreiben etwas dazu. Los geht's am Sa, 26.10. Olé!



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Dienstag, 15. April 2008

Etwas konkreter?

Was haltet ihr vom Start am 23.07. und folgender, ca. 1.400 km langen Route (nur so ungefähr)?

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Donnerstag, 3. April 2008

Planungen für 2008 eröffnet

Nach den fantastischen Touren 2006 (Zürich - Krk - Wien) und 2007 (Orient-Express) wollen wir auch diesen Sommer wieder auf Europas Asphalt rollen.

Erste Ideen sind bisher:

  • Zürich - Alpen - Mittelmeer - Andorra
  • Berlin - Polen - Baltikum
  • quer durch die Alpen
  • Berlin - Moskau
Zeitraum ungefähr zweite Juli-Hälfte bis erste August-Woche. Ich kann wegen Tutorium frühestens ab 14. Juli mittags, bin aber sonst flexibel.

Die Diskussionen und Planungen können beginnen.

Christian

Freitag, 28. September 2007

Bonn

Alle Mitglieder des Orient-Express sind nun wieder daheim angekommen. Seit Mittwoch hält sich nun jeder wieder an gewohnter Stelle auf.

Nachdem Tobi am Samstag noch in Gross vorbei kam, wir uns zur Abwechslung mal wandernd bewegt haben und bei Wilkenings noch eine köstliche Wurstplatte genossen haben ist Felix am Sonntag nach Konstanz geradelt, Tobi und ich nach Zürich (und Tobi noch weiter in Richtung Buchs) und Jan am Montag bzw. Dienstag über Lörrach nach Freiburg. Das waren dann aber auch die letzten Radkilometer und den Rest hat die Bahn erledigt.

Als ersten Rückblick kann man nur sagen: saugeil. War ein Hammer-Urlaub und hat sehr viel Spaß gemacht. Trotzdem kommt es uns nicht wirklich so vor als hätten wir ein großes Abenteuer bestanden.

Erste Fotos gibt es im studiVZ oder bei http://picasaweb.google.de/christian.nachname

Grüße und Danke an alle Mitfahrer sowie an die, die uns die Daumen gedrückt haben.
Christian

Samstag, 22. September 2007

Gross, Sihlsee, Schweiz

Nach mehreren Wochen sind wir wieder nördlich der Alpen, und das Wetter ist sogar hier mittlerweile gut.

In Italien sind wir vielen Rennradfahrern begegnet, haben den einen oder anderen Cappuccino mit Gazzetta dello Sport-Lektüre gelesen, den einen oder anderen oberitalienischen See gesehen und waren vor allem von Verona begeistert. Geregnet hat es nur einmal für ca. 20 Minuten in Treviso. Gestern haben wir dann den auf beiden Seiten wolkenlosen Gotthard überquert. Man könnte mal die Schaltungen einstellen, aber sonst geht es Felix, Christian und mir soweit gut. Wir hoffen, euch auch.

Im Detail seit Italien:

So, 16.9. Venedig - Lido di Jesolo (also noch kleiner Umweg) 46 km
Mo, 17.9. - Treviso - Vicenza - Verona 177 km (Tour-Rekord)
Di, 18.9. - Gardasee - Brescia - Lago d'Iseo 109 km
Mi, 19.9. - Bergamo - Schweizer Grenze - Lugano 129 km
Do, 20.9. - Bellinzona - Airolo 96 km
Fr, 21.9. - Gotthard - Gross/Sihlsee 111 km

Donnerstag, 13. September 2007

Mikroperisteri

Mit vollem Magen sitzen wir gerade in einem kleinen (sehr kleinen) Ort in Griechenland ca. 140km vor Igoumenitsa. Wir haben heute mal wieder mehr geschafft als eigentlich geplant und liegen somit sehr gut in der Zeit. So gut, dass vielleicht noch ein Abstecher nach Rimini zum Clubbing drin ist, denn Clubbing ist unser Leben.
Was bisher geschah:

In Thessaloniki zwei aufgeweckte Radler aus Deutschland und einen Interrailer getroffen und in der Stadt Fahnen der grossen Wahlkampfveranstaltung von Papadondreo (oder so) gefunden --> er ist eher links wie wir erfahren konnten. Trotzdem gut, den Wahlkampfveranstaltungen laufen in Griechenland eher ab wie Pop-Konzerte. Au-erdem gab es an dem Abend noch das teuerste Bier meines Lebens - fuer ne 03er Flasche und ich hatte zwei getrunken.....

Am naechsten Tag eine recht traege Etappe nach Makrigiagos zum Strand. Ich hatte den ersten Platten in Ricolas Leben, aber das am Strand fachmaennisch operiert. In "Christos Taverne" bediente uns Costas, ein aufgeweckter und leicht angetrunkener Grieche, der auch schon mal ohne Papiere in Deutschland war (hehe) und uns zwei Flaschen Wein spendierte. Cooler Typ.

Der Mittwoch fuehrte uns ueber Katerini und danach einige Huegel und einen Pass in die griechische Pampa. Zumindest haben wir Kilometer und Hoehenmeter gefressen. Unsere Zelte wurden in dieser Nacht unaufgefordert von einem bis zwei Hunden bewacht, d.h. in unregelmaessigen Abstaenden kehrt der Hund wieder zum Zelt zurueck und bellt dieses ca. 15min aus allen Richtungen an. DANKE!

Und schliesslich sind wir schon bei heute. Wir haben auf eine Touri-Tour zu angeblich sehenswerten Kloestern verzichtet und stattdessen den 1700m hohen Katera-Pass in Angriff genommen. Felix gewann ganz klar die Bergwertung mit 18 Minuten, aber nur, weil Jan und ich ungefaehr 2km vor der Passhoehe noch Sirtaki getanzt haben.

Also, auf zum Atem und in drei Tagen wahrscheinlich auf italienischem Boden.

Beste Gruesse
Christian

Thessaloniki - Makrigiagos ca. 52km
Makrigiagos - griechische Pampa mit Hunden ca. 121km
Pampa - Mikroperisteri ca. 127km

Montag, 10. September 2007

Thessaloniki

Hi,

mittlerweile haben wir uns von unserer Lokomotive 28-kmh-Bergauf-mit-Baumarkt-Fahrrad Robert getrennt, weil er es noch eiliger hat als wir :) Felix, Christian ich kommen aber trotzdem bei idealem Radfahrwetter weiter gut voran. Bislang waren wir eher im flachen Griechenland kuestennah unterwegs.

Ich habe seit heute zwei neue Schaltseilfuehrungen und kann, wenn die Babyfahrradwerkstattaushilfe nachhaltige Arbeit gemacht hat, jetzt wieder Gebrauch von meinen grossen Zahnkraenzen und Ritzel machen. Eventuell braucht man das, wenn es wieder auf 1700 Meter hochgeht ...

Griechenland ist sehr teuer, sehr viele sprechen Deutsch, die Autofahrer sind angenehm ruhig, und man kann immer wieder auf der Autobahn fahren.

Bislang:
8.9. Ipsala - hinter Komotini (mit Robert) 123 km
9.9. - Touzla 161 km
10.9. - Thessaloniki 117 km

Sind nach ersten Hochrechnungen am 16.9. in Igoumenitsa, am 22.9. am Lago Maggiore, am 23.9. in Einsiedeln, am 25.9. an Freiburg und am 26.9. in Bonn.

Samstag, 8. September 2007

Ipsala

Ipsala lıegt an der Grenze zwıschen der Türkei und Grıechenland. In der Türkeı lıegt das i auf der Tastatur dort, wo das ı ıst.

Wıe auch ımmer, Felıx, Robert, Chrıstıan und ıch haben seıt Istanbul 257 km ın zweı Tagen gemacht und reısen gleıch nach Grıechenland eın. Mıttlerweıle ıst es nıcht mehr so heıss und gestern hat es stark geregnet, kurz nachdem wır unsere pansıyon bezogen hatten.

gruss
jan

etappen:
- 6.9. sahın beı marmaraereglısı 114 km
- 7.9. ıpsala 143 km

Dienstag, 4. September 2007

ISTANBUL

Hallo Leute,

wir sind nicht verbrannt und heute morgen in Istanbul eingefahren. Es war eine Parade-Einfahrt, denn unzaehlige Auto, Busse, LKWs und Motorraeder haben uns auf der Einfahrt begleitet um dabei zu sein. Es war also unglaublicher Verkehr, Spurwechsel, Auf- und Abfahrten und wir mit fuenf Leuten und Gepaeck mitten drin.
Aber dann ging es direkt zur Hagia Sophia. Das grosse Teilziel ist geschafft und wir koennen es nopch garnicht so richtig realisieren.

Was seit Sofia geschah: Nachdem mein (also Christians) Fahrrad mit neuer Kette, Zahnkraenzen und Ritzeln bestueckt war ging es am Dienstag morgen raus aus der Stadt. Tobi kaempfte mit seinem Magen und Jans Oberschenkel wollte anscheinend auch noch nicht so richtig mitmachen. Aber natuerlich kaempften wir uns trotz dieser Umstaende ueber die Berge, um abends in Karlovo an einem tollen See und am Fuss ueber 2000m hoher Berge wild zu campen.

Die naechsten beiden Tage koennen wir auch getrost als Ueberbrueckungstage anheften, nochmal wild gecampt und irgendwie kann ich Bulgarien sowie einige seiner Einwohner nicht den Stempel "uneingeschraenkt toll" geben.

Dann kam Burgas als naechster Etappen Ort und einen Tag spaeter nach knapp 40km Sozopol. Beides am Schwarzen Meer, wo man klasse drin baden kann. Burgas ist garnicht so schlecht wie vermutet (LonelyPlanet-Autoren: bitte nachbessern) dafuer ueberrascht Sozopol mit einer Rummelplatzaehnlich Touristenmeile.

Weiter am Samstag ueber viele kleine und groessere Bergwertungen in die Tuerkei. Die Leute hier sind ziemlich cool drauf! Nachts und am naechsten Tag gab es den ersten nennbaren Regen der Tour seit Zagreb.
Noch zwei weitere Ueberbrueckungstage, unter anderem mit einer Einladung zum Tee bei der Polizei und wild schlafen hinter dem Atatuerk-Denkmal in einer Hochhaussiedlung......

Das Aenteuer geht weiter, jetzt aber wieder erst mal Istanbul gerockt!

Bleibt tapfer!
Christian


Unsere einzelnen Etappen:
Belgrad - Smederevo 49km
Brezaska 135km
Kladovo 104km
Vidin 111km
Berkoviza 120km
Sofia 92km
Sofia Ruhetag
Karlovo 148km
Slivin 144km
Burgas 106km
Sozopol 38km
Derekoy (Tuerkei) 116km
Lueleburgaz 94km
Bueyueksehir 135km
Istanbul 35km

Montag, 27. August 2007

Sofia

In der bulgarischen Hauptstadt legen wir gerade den ersten Ruhetag ein. In der letzten Woche haben wir die Radfahrerhoelle von Belgrad verlassen und sind bei ziemlicher Hitze (immer ueber 30 Grad) an der Donau entlang durch Serbien und Rumaenien bis zum Eisernern Tor, einem riesigen Staudamm aus kommunistischer Zeit, gefahren. Nach einer weiteren Nacht in Serbien, aus dem wir auch ohne diesen Polizeiregistrierungszettel ausreisen konnten, erreichten wir Bulgarien.

Auf der Strasse nach Vidin gewannen die Autos das Duell knapp gegen die Pferdekutschen. Am naechsten Tag nach Montana auf der ebenfalls perfekt asphaltierten und ziemlich verkehrsfreien Strasse auch. Es ging staendig bergauf und bergab, und wir fuhren an den Fuss des Petrohan-Passes.

Gestern ueberquerten wir diese 1400 m hohe Barriere, das Fuehrungstrio im Trockenenen, Tiefdruck-Tobi natuerlich bei stroemendem Regen genauso wie Georg. Auf der Abfahrt nach Sofia kam wieder die Sonne heraus und wir trafen uns nach einer Stunde am Bahnhof wieder. Dort haben wir ein Hostel gefunden und machen heute diverse Erledigungen, bevor es Dienstag weiter RIchtung Schwarzes Meer geht.

Ansonsten sind wir guter Dinge, auch wenn wir alle zwischen kaputten Zahnkraenzen, Platten, ueberbelasteten Oberschenkeln und Magenproblemen irgendwas haben.

Aber wir sind ja auch nicht auf dem Ponyhof.

Beste Gruesse aus Bulgarien, wo es heute fast so kalt ist wie in Deutschland ...\

Janci

Wo wir waren